FACHTAGUNG NÜRNBERG

9.10.10| Nürnberg 

 

„Auf Gewalt reagieren – vor Gewalt schützen: Mehr Respekt und Menschenwürde im Sport“ in Nürnberg

 

„Sport ist keine heile Welt, weil er nicht in einer heilen Welt stattfindet“, so Adrian von Allmen, Mitarbeiter von Swiss Olympic, Bern und Hauptreferent der Nürnberger Fachtagung. Damit brachte Adrian von Allmen zum Ausdruck, dass trotz aller positiven Eigenschaften, die dem Sport zugeschrieben werden, Sporthallen und –plätze keine gewaltfreien Zonen sind.

 

Diese Tatsache bot den Anlass für die Durchführung der Fachtagung „Auf Gewalt reagieren – vor Gewalt schützen: Mehr Respekt und Menschenwürde im Sport“. Veranstalter war das Netzwerk „Vereint in Bewegung“ am Standort Nürnberg mit seiner Steuerungsgruppe bestehend aus dem Deutschen Kinderschutzbund Nürnberg, dem SportService sowie dem Jugendamt der Stadt Nürnberg, der Evangelischen Jugend Nürnberg, dem Bayerischen Landes-Sportverband und dem Bayerischen Fußball-Verband.

 

Die Veranstalter zeigten sich sehr erfreut über die Teilnahme von 70 Interessierten aus den Bereichen Sport und Soziales. In sieben verschiedenen Workshops erarbeiteten ehren- sowie hauptamtlich Tätige gemeinsam Möglichkeiten der Präventions- und Interventionsarbeit zu den Themen Gewalt, insbesondere sexuelle und seelische Gewalt, Rassismus und Diskriminierung.

 

Neben diesem fachlichem Austausch bot die Tagung für Verantwortliche aus den verschiedenen Arbeitsbereichen der Kinder- und Jugendförderung sowie der Jugendhilfe ausreichend Raum zum Knüpfen neuer Kontakte für weiterführende Kooperationen.

 

Die Präsentation zum Vortrag von Adrian von Allmen finden Sie hier.

 

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