EVALUATION IN LANDSHUT

11.05.10| Landshut

 

Am 11. Mai 2010 fand der erste Workshop zur Evaluierung des Projektes Vereint in Bewegung in Landshut statt. Anhand eines Mind Maps wurde erst einmal aufgezeigt, wieviele tolle Aktionen in Landshut bereits durchgeführt werden konnten durch die Vernetzungsarbeit der Koordinatorin Irene Weigl. Projekte wie ein kostenloser Erste-Hilfe-Kurs für Übungsleiter/-innen, ein Volleyball-Turnier in der Hauptschule des Nikolaiviertels, ein Informationsabend zum Thema "Sexualisierte Gewalt", die Möglichkeit von Vereinen, sich in Ganztagesschulen vorzustellen und Trainingsangebote durchzuführen sind nur ein kleiner Teil von dem, was in Landshut alles passiert ist. Zum einen konnten diese Initiativen durchgeführt werden, weil es Vernetzung gibt, zum anderen konnten durch diese Aktionen ud Projekte neue Vernetzungen entstehen.

In einer Zukunftswerkstatt konnten sich die Workshop-Teilnehmende dazu äußern, was bisher eher schwierig ist und läuft in der Vernetzungsarbeit, wo die Haken liegen in Landshut, welche Hürden es zu überwinden gibt in der Arbeit für einen besseren Informationsfluss zwischen Sport und Sozialem. Die Frage, wo die Kommune in dem Projekt verortet ist wurde ebenso gestellt wie die Frage, warum einige Organisationen keinen Bedarf an der Vernetzung sehen. In einem Utopieteil wurden daraufhin alle Möglichkeiten zu einer besseren Vernetzungsarbeit kreativ zusammengetragen, nichts ist unmöglich in dieser Phase, die Gedanken dürfen frei von Barrieren Ideen sammeln, deren Realisierung in einem weiteren Schritt aufzuzeigen ist.

Nach der Zukunftswerkstatt begann der eigentliche Teil der Nutzwertanalyse. Es wurden Haupt- und Unterkriterien von Vernetzung nach der Bedeutung der Kriterien gewichtet und im zweiten Schritt wurden diese Kriterien analysiert und bewertet. Das alles passierte in einem Konsensverfahren, das zu vielen spanndenden und interessanten Diskussionen führte. Es wurde schnell ersichtlich, wie unterschiedlich auch die Vorstellung von Vernetzungsarbeit ist. Dabei ist es schön, dass gerade durch diese unterschiedlichen Ideen und Vorstellungen viele kreative Initiativen entstehen konnten in Landshut und weiterhin sich entwickeln werden. Die Arbeit der Koordinatorin Irene Weigl wurde als sehr wichtig und gut bezeichnet, es gilt nun in Landshut, dass auch die Querverbindungen zu den Projektpartnern vor Ort weiter ausgebaut werden.

Andreas Kirchner (KSFH)
Andreas Kirchner (KSFH)
Die Netzwerkpartner vor Ort
Die Netzwerkpartner vor Ort
Erfolge vor Ort
Erfolge vor Ort